Nickos Corona-Schutz-Konzept

Seit Ende Mai sind bei nicko cruises die Touren in Deutschland und auch inzwischen bereits in anderen Ländern gestartet. Um wieder nach dem Lock-Down fahren zu dürfen, hat Nicko-Cruises ein Sicherheitskonzept entwickelt, um seine Passagiere vor Corona zu schützen.

So fahren die Schiffe zurzeit nicht mit voller Auslastung. In den öffentlichen Innenbereichen muss von Personal und Gästen ein Mund-Nase-Schutz getragen werden, das Servicepersonal noch zusätzlich Handschuhe. Im Restaurant- und Barbereich kann die Maske abgenommen werden, sobald man sitzt. Die Tische sind so gestellt, dass genügend Abstand gewährleistet ist. Je nach Anzahl der möglichen Sitzplätze, können auch mal zwei Essenszeiten angeboten werden. Das mehrgängige Mittag und Abendessen kann beim Frühstück aus den Menüvorschlägen ausgewählt werden und wird serviert. Zum Frühstück gibt es zwar ein Buffet, aber ohne Selbstbedienung. Zusammen mit einem Kellner geht man am Buffet entlang und wählt aus. De Teller wird aber nur vom Kellner gefüllt und anschließend zum Tisch gebracht.

Zurzeit wird auch jede Fluss-Kreuzfahrt bei nicko von einem Arzt oder Ärztin begleitet. Bereits mit den Reiseunterlagen erhält jeder Passagier einen Infektions-Fragebogen, der bei der Einschiffung abzugeben ist. Damit verbunden ist auch eine Einwilligung zu einem Corona-Antikörper-Schnelltest, dessen Ergebnis bereits nach einem kleinen Piks in den Finger und einigen Minuten Wartezeit feststeht. Erst dann geht es an Bord. Vor Einschiffung und jeden Morgen vor dem Frühstück wird mit einem kontaktlosen Fieber-Messgerät die Temperatur gemessen und protokolliert.

Natürlich gilt auch ständiges Desinfizieren der Hände bei jedem Betreten des Schiffes, des Restaurants und der Bar.

Auch wenn man sich schnell an all die Maßnahmen gewöhnt, so ist es doch etwas verwirrend und komisch, wenn man von Stadtbesichtigungen in Ländern, wie z.B. Österreich und Ungarn auf das Schiff zurückkehrt, wo keinerlei Maskenpflicht mehr besteht und auch die Abstände nicht unbedingt eingehalten werden. Und so gehen auch manche Passagiere auf der fortgeschrittenen Reise immer etwas lockerer mit den Vorschriften um. Ab und an gibt es dann einen dezenten Hinweis des Personals.

Leider war bei unserer Reise der kleine Sauna- und Fitnessbereich, wie auch der Pool, noch geschlossen. Aber auch das wird sich sicherlich bald ändern.

Coronabedingt kann es auch vorkommen, wie aber auch schon immer mal durch extrem niedrige Wasserstände, dass Häfen nicht angelaufen werden können. So durften wir nicht in Passau starten, sondern bereits im österreichischen Engelhartszell. Der kurze Transfer dorthin klappte hervorragend und man hatte auch etwas Zeit um den kleinen Ort mit einem alten Kloster zu erkunden. In anderen Städten als Passau, war man hingegen froh, dass die Schiffe wieder fuhren. So wurden wir in Melk und Esztergom mit Musik und Willkommensgeschenken von Bürgermeistern und Bürgern begrüßt.  Sehr angenehm auch, dass es bei vielen Sehenswürdigkeiten, die sonst lange Wartezeiten mit sich bringen, wie z.B. Schloss Schönbrunn in Wien, angenehm leer war.

Kurzum, nicko cruises versucht alles, um den Gästen eine schöne und sichere Reise zu gewährleisten. All diese Maßnahmen werden natürlich ständig den aktuellen Vorschriften und Entwicklungen angepasst, wobei natürlich zu hoffen ist, dass es auch nicht mehr allzu lange dauern wird, bis wieder ein normales Leben ohne Masken, Abstand und Angst vor Corona möglich ist.