Der Alpenhof Murnau inspiriert vom „Blauen Land“

Blick über den Staffelsee ©Detlef Düring

Die Region rund um den Staffelsee wird allgemein das „Blaue Land“ genannt. Den Namen prägte der Künstler Franz Marc mit seiner Vorliebe für die Farbe Blau, die er durch die Farben des Himmels, des See mit der Alpenkette als Hintergrund hier besonders intensiv empfand und in seinen Bildern verewigte. Zusammen mit anderen Künstlern wie u.a. Wassily Kandinsky und Gabriele Münter nannten sie sich die Künstlergruppe des „Blauen Reiters“. Diese einzigartige Seen- und Berglandschaft um den Staffelsee und das Murnauer Moos war die Inspiration für viele expressionistische Gemälde dieser Künstler, die heut nicht nur Weltruhm erlangt haben, sondern auch oft unbezahlbar sind. Als Geburtsstätte der „Blauen Reiter“-Bewegung ist Murnau ein wichtiger Ort der Kunstgeschichte und lockt viele Besucher an und ist noch heute ein wichtiger Treffpunkt für Künstler und Kreative, die hier nicht nur im Franz-Marc-Museum, sondern vor allen Dingen auch in der Natur dem Zauber dieser Künstlerinspiration nachspüren.

Der Alpenhof Murnau als Teil des „Blauen Landes“
Blick über den Riegsee bei Murnau ©Detlef Düring

Hier, eingebettet in die Natur- und Kulturlandschaft des „Blauen Landes“ mit einer wundervollen Panoramaaussicht darauf, liegt das Fünf-Sterne-Hotel Alpenhof Murnau. Schon bei der Ankunft fällt auf, dass auch im Alpenhof die Kunst eine wichtige Rolle spielt. Vor dem Hotel und auch dem weitläufigen Gelände dahinter fallen zahlreiche kleine und größere Kunstwerke ins Auge. Von einer bronzenen Entengruppe, einem Bronze-Pony bis zur grossen und augenscheinlich schweren „Helix“ des international bekannten Künstlers Tony Cragg.

Auch im Hotel fallen direkt viele Gemälde ins Auge und in einer kleinen Kunstecke geht es auf eine Reise zu den Anfängen des Expressionismus und in die Welt von Marc, Münter & Co.

Enten vor dem Alpenhof Murnau ©Detlef Düring
Modern, Natürlich, Gemütlich

Schon in der Ankunftshalle empfinden wir durch die vielen verwendeten Naturmaterialien eine gewisse Behaglichkeit, die durch das freundliche Personal noch verstärkt wird. Man fühlt sich sofort sehr willkommen.

Modern-Alpin könnte man den Stil nennen, in dem das Haus eingerichtet ist, eine gelungene Kombination aus Luxus und Natur, wie auch Moderne und Tradition.

Modernes Design, natürliche und hochwertige Materialien, wie jeglicher Komfort bestimmen nicht nur die Einrichtung der Eingangshalle, sondern auch der insgesamt 104 Doppelzimmer, Suiten und Familienzimmer. Durch viele liebevolle Details und Accessoires sind ist unser Zimmer so gemütlich, dass wir uns sofort wie zuhause fühlen.

Genussmomente mit Alpenblick

Dieses gemütliche, aber auch elegante Design, setzt sich im 110 Quadratmeter großen neuen Restaurant fort. Hochwertige Stoffe und Materialen von Leinen und Leder, bis hin zu Holz und Felsstein, kombiniert mit Schilf und Gräsern, holen das Murnauer Moos quasi ins Haus, das ebenso wie die Alpenkette durch die großen Fenster zu bestaunen ist. Kleine Sitznischen und thematische Natur-Stuben geben dem Restaurant Wärme und Gemütlichkeit.

Zu der Einrichtung passt aber auch die Kulinarik, die geboten wird. Bodenständige Spezialitäten vom heimischen Fisch aus den umliegenden Seen, über das Lamm vom Nachbarsbauern, bis hin zu bayerischem Urgemüse, das es sonst kaum noch zu finden gibt. Diese werden kombiniert und raffiniert zubereitet mit internationalen Produkten.

Diese feine und dabei aber auch bodenständige Küche hat dem Alpenhof mit seinem Küchenchef Claus Gromotka 2018/2019 bereits zwei Hauben gebracht, was schon für sich spricht, und noch so manches erhoffen lässt.

Zu einem guten Essen gehört natürlich auch ein guter Wein. Und da ist mit einem Weinkeller von über 950 Weinen die Auswahl sehr groß. Und wenn, wie uns, die Auswahl daraus sehr schwerfällt, empfiehlt der Sommelier Guarino Tugnoli genau den Richtigen daraus, bei uns war es jedes Mal zu 100% ein Volltreffer.

Blick vom Alpenhof Murnau ©Detlef Düring

Aber zwischen den Genusserlebnissen des Frühstücks, des Abendessens und einem gemütlichen Ausklang des Tages an der Kaminbar am Feuer, mit einem Glas Wein und leisen Klängen vom Flügel, gibt es viele Möglichkeiten für Aktivitäten, Ausflüge und Entspannung.

Der Tag im Alpenhof, aktiv und entspannend

Viele Aktivitäten werden vom Hotel täglich angeboten, vom Morgen-Yoga im Hotelgarten, über Wander- oder Biketouren, bis hin zum Malkurs inmitten der Kulturlandschaft.

Kelo-Sauna des Alpenhof Murnau ©Detlef Düring

Es gibt in der Region des „Blauen Landes“ und der Zugspitzregion so viel zu entdecken, zu besichtigen und zu erwandern.

Der Hoteldirektor Christian Bär kennt Murnau wie seine Westentasche und teilt sein Wissen gerne über die vielen speziellen Orte rund um das Murnauer Moos. So weiß er etwa, wann es sich lohnt aufs Hörnle zu steigen, um den 360°-Blick zu genießen, oder warum genau am Ähnle zur Abenddämmerung der schönste Platz ist. Und manchmal geht er auch persönlich mit seinen Gästen auf Brachvogel-Pirsch in das frühmorgendliche Moos oder auf eine Gumpenwanderung zum Frische-Kick an die Alpen-Wasserfälle.

Alpenhof Murnau ©Detlef Düring

Wer Entspannung bevorzugt, ist sicherlich im weitläufigen Garten mit vielen kuscheligen Ecken und einem großen warmen Außenpool, oder im circa 1000qm großen Wellnessbereich bestens aufgehoben. Neben dem großen Hallenbad, dem Amethyst-Dampfbad und der Farblicht-Sauna, ist die urige Kelo-Sauna im Garten mit wechselnden Aufgüssen ein besonderes Highlight. Und wer sich ganz besonders verwöhnen möchte, kann aus den zahlreichen Wellness- oder Beautyanwendungen wählen.

Erfolg im Rhythmus der Natur

Das der Alpenhof heute das ist was er ist, ist neben all den freundlichen und kompetenten Mitarbeitern, vor allem Christian Bär, Hotelchef und gebürtiger Murnauer, zu verdanken. In den letzten Jahren entwickelte er aus dem 1967 als Motel gestarteten Hotel den heutigen Alpenhof mit inzwischen fünf Sternen. Nachdem Christian Bär das Hotel einige Jahre als Direktor leitete, entschied er sich 2017 es als Pächter zu 100 Prozent zu übernehmen und den Alpenhof komplett nach seinen Vorstellungen zu gestalten. Und die Ideen gehen ihm nicht aus. Sind gerade erst einige originalgetreu wiederaufgebaute Almhütten hinzugekommen, wird schon über ein Naturteich nachgedacht.

Für Christian Bär ist es wichtig, dass sich der Alpenhof am Rhythmus der Natur orientiert. Die Jahreszeiten sollen im Alpenhof Murnau nicht nur bestimmen, was auf den Teller kommt oder welcher Wein ins Glas, sondern auch wie es im Spa duftet oder welche Anwendungen angeboten werden.

Das Ergebnis ist ein Erfolg.  Der heutige Alpenhof Murnau vor den Toren Münchens und der Alpen ist der richtige Ort für eine erholsame Auszeit zwischendurch, begleitet vom ständigen Weitblick über das Murnauer Moos mit dem Staffelsee auf die Alpen. Nicht ohne Grund kommen viele Gäste, wie auch wir, immer wieder hierher und genießen den Alpenhof zu den unterschiedlichen Jahreszeiten.