Bad Moos – Das SPA-Resort in den Dolomiten mit Kurkonzession

Bad-Moos ©Detlef Düring

Südtirols Bergwelt gehört in Europa mit zu den schönsten und das Hochpustertal, Heimat der weltberühmten Drei Zinnen, ist landschaftlich eine der schönsten Ecken Südtirols. Genau hier liegt das Bad Moos Dolomites Spa Resort auf 1370 Metern Höhe zu Füßen der berühmten natürlichen Bergsonnenuhr „Sextener Sonnenuhr“, gebildet von den Gipfeln des Neuners, Zehner, Elfer, Zwölfer und Einser, die das Fischleintal umrahmen. Am Eingang dieses zauberhaften Tales, inmitten des Naturparks Sextener Dolomiten, das zum UNESCO Weltnaturerbe Dolomiten gehört, liegt das Resort am Rande eines Lärchenwaldes, romantisch am Sextener Bach. Direkt neben dem Haus führt die Gondelbahn auf die Rotwandwiese. Das bedeutet „Vom Bett in die Gondel“, also im Sommer direkt ins schönste Wander- und Mountainbikegebiet der Dolomiten und im Winter direkt hinein ins Skigebiet Sextener Dolomiten mit 93 Pistenkilometern.

Bad-Moos ©Detlef Düring

Direkt am Resort führt auch die zehnte und letzte Etappe des Weitwanderweges Dolomites UNESCO Geotrail vorbei, welche von der Dreizinnenhütte hinunter ins Fischleintal und dann zum Endpunkt nach Sexten geht und im Winter die Fischleintalloipe, die am Haus vorbei, ins Hochpustertaler Langläufereldorado mit über 200 km gespurten Loipen führt.

Bad-Moos ©Detlef Düring

Wir haben uns gerade wegen dieser naturidyllischen Umgebung und dem Ruf des Resorts als eines der führenden SPA-Resorts der Dolomiten entschieden, hier ein paar Tage Auszeit vom Alltag zu nehmen. Tagsüber Wandern, danach zum Entspannen ins SPA und natürlich der kulinarische Genuss am Abend sollte nicht nur, sondern wurde auch für uns die richtige Mischung von aktivem und entspanntem Entschleunigen.

Tagsüber wanderten wir an der schroffen Rotwand entlang über den Burgstall, oder durch das Fischleintal entlang des Flusses, vorbei an saftigen Wiesen, auf denen bunte Almblumen blühen, bis zur Talschlusshütte, wo bereits der Naturpark Drei Zinnen beginnt. Von hier aus können auch konditionierte Wanderer den anstrengenden Aufstieg zur Drei Zinnen beginnen. Da wir ja auch später noch ins SPA wollten, entschieden wir uns eher für den Genuss und genossen auf der Sonnenterrasse einer Hütte einen leckeren Kaiserschmarren, bevor es zurück ging.

Zurück im Hotel war Entspannung angesagt, und dazu ist das Termesana SPA des Resorts genau das richtige.

Bad-Moos ©Detlef Düring
Bad-Moos ©Detlef Düring
Termesana SPA mit Kurkonzession

Übrigens ist das Bad Moos Dolomites Spa Resort eines der wenigen Häuser in Südtirol, die auch eine Kurkonzession haben, da das Wasser der Schwefelquelle von Bad Moos, welche direkt hinter dem Resort entspringt und auf direktem Weg in den 2.500 m² großen Wellness- und Gesundheitsbereich Termesana geleitet wird,  als sehr mineralreich, fluorid-, sulfat-, calcium- und magnesiumhaltig klassifiziert wird. Dem Schwefelwasser wird nämlich nicht nur eine zellerneuernde, schmerzlindernde und muskelentspannende Wirkung nachgesagt, sondern es soll auch dabei helfen, den Organismus zu entgiften und die Verdauung zu fördern. Somit bildet es die Grundlage vieler Anwendungen im SPA neben anderen wohltuenden Massagen, Beautybehandlungen und entschlackenden Aromabädern. Auch kann es kostenlos getrunken werden, wenn der Geschmack auch recht gewöhnungsbedürftig ist.

Bad Moos Innenpool ©BadMoosResort

Zu zweit haben wir es genossen, circa dreißig Minuten in der Schwefelgrotte die Dämpfe des Schwefelwasser konzentriert auf uns wirken zu lassen.

Ein Sprung in das Schwimmbecken erfrischte uns danach wieder. Das Becken ist angenehm groß, so dass man auch wirklich schwimmen kann. Schwimmend geht es auch in den warmen Außenpool, wo wir auf den Sprudelliegen durch die Massagedüsen ein wenig massieren ließen und dabei die schöne Aussicht genossen.

AlteStube PanoramaSauna ©BadMoos
Saunarium – Für jeden etwas

Danach geht es in die Saunawelt SAUNARIUM, mit finnischen Saunen, Biosauna, Dampfbad, Infrarotsauna und einer Schwefelgrotte mit Kneippbecken. Frauen können in einer Ladysauna unter sich bleiben, wenn gewünscht, wie es auch für Gäste, die das Saunieren in Badekleidung bevorzugen, eine eigene Textilsauna gibt. Unsere Lieblingssauna war die Zirbenholz-Sauna St. Valentin, etwas abseits und damit auch ruhiger gelegen. Von ihrem Panoramafenster genießen wir beim Schwitzen den romantischen Ausblick auf die St. Valentins Kapelle, dem kleinen Gotteshaus des Schutzheiligen der Bad Mooser Quelle. Und etwas ganz Besonderes ist der danebenliegende Ruheraum: eine gotische Stube aus dem 13. Jahrhundert mit 800 Jahre altem Zirbenholz.

Sauna-Zeromonie mit Charlie

Das Highlight des SAUNARIUM sind aber die außergewöhnliche, Saunaaufgüsse des Saunameisters Charlie. Geschmunzelt und nicht so richtig ernst genommen hatte ich es, als er bei meinem ersten Aufgusserlebnis mit ihm ankündigte, dass der Aufguss zwischen 45 und 60 Minuten dauere, das hatte ich ja noch nie erlebt. Und wirklich seine Aufgüsse, bzw. man muss wirklich von Zeremonien reden, dauern so lange oder noch länger, und sind wirklich ein ganz besonderes Erlebnis, eine Mischung aus Aufgüssen, künstlerischer Darbietung und Behandlung. Während wir auf den Holzbänken schwitzten, wirbelte Charlie mit dem Handtuch tänzerisch zur Musik durch die Sauna. Je nach Thema des Aufgusses mal klassisch, mal Rock, mal Oper oder auch nur meditativ.

BadMoos Saunazeremonie ©BadMoosResort

Zwischen den einzelnen Aufgüssen reichte er frische Säfte, sowie kleine Fruchtstücke. Mal führte er jeden einzelnen von uns mit geschlossenen Augen zu einer plötzlichen sechs Grad kalten Schwefeldusche oder spritzte jeden einzeln nach kneippscher Art ab. Zum Abschluss ging es in den Ruheraum, wo wir umhüllt vom Rauch einer Moxa-Zigarre dem Klang verschiedenster Klangschalen total entspannten. Ein wirklich einmaliges Erlebnis, wo man woanders viel für zahlen würde.

An einem anderen Tag wechseln wir zwischendurch die Saunen und zum Abschluss, spazieren wir diesmal, nur mit einem Handtuch bekleidet, ins Freie, spüren den kühlen Waldboden unter den Fußsohlen, die piksenden Tannennadeln und das weiche Gras zwischen den Zehen.

Mit solchen einmaligen Aufgusszeremonien entspannt man nicht nur körperlich und geistig, sondern auch die Seele wird gestreichelt.

Genuss am Abend
Bad Moos ©Detlef Düring

Danach geht es auf unser Zimmer, einer kleinen Suite, die im alpinen Stil mit viel Holz gemütlich eingerichtet ist. Von unserem Balkon haben wir auch eine wunderbare Aussicht auf die Rotwand und können sogar Rehe beobachten, die in den Almwiesen äsen.

Abends wurden wir jeweils mit Fünf-Gänge-Menüs verwöhnt, traditionelle Südtiroler Gerichte mit mediterranem Flair, verfeinert mit frischen Kräutern und Heilpflanzen von den Wiesen rund um Bad Moos. Die genauen Menüs wurden jeweils bereits am Morgen während des gesunden und ausgiebigen Frühstückbuffets besprochen. Nach dem süßen Dessert und ein wenig Käse vom Käsebuffet, haben wir den Tag gemütlich bei einem Glass vollmundigen Südtiroler Rotweins am Kamin ausklingen lassen.

Auf ein Wiedersehen

Gut erholt und wieder fit für den Alltag reisen wir leider nach ein paar Tagen wieder ab, aber wir waren sicherlich nicht das letzte Mal hier, denn das Bad Moos Dolomites Spa Resort bietet neben tollen Zimmern und Suiten, köstlichem Essen und herzlichem Personal, auch einen riesigen Wellness- und Gesundheitsbereich sowie eine herrliche ruhige Umgebung, die zu Aktivitäten und Entspannen gleichermaßen einlädt.

Mountain Suite DOLOMITEN ©SporthotelBadMoos
Wohnten wir in einer kleinen und feinen Suite, so gibt es Zimmer und Suiten für jeden Geschmack:

Exklusiv: Das ****s Hotel Bad Moos: 32 Zimmer und 30 Suiten mit rund 50 m² Wohnfläche und erstklassiger Ausstattung der 4-Sterne-Superior Kategorie, Balkon, Sky-TV und Internetanschluss. Zirben- und Lärchenholz holen den Waldduft ins Haus und geben den Räumen ein gesundes, schlafförderndes Klima. 12 Suiten sind mit offenen Kaminen ausgestattet, weitere 25 Zimmer bzw. Suiten mit Bauern-Öfen. 14 Zimmer/Suiten haben ausschließlich Holzböden und sind für Allergiker geeignet.

Familiär: Die 4-Sterne Residence Bad Moos bietet 25 Appartements mit Kochnische und teilweise separatem Kinderschlafzimmer. Die Residence ist über einen Gang mit dem Haupthaus verbunden, dessen Infrastruktur, wie z.B. der gesamte Wellnessbereich, den Gästen zur Verfügung steht. Wahlweise kann man die Appartements als Selbstversorger oder mit Halbpension buchen.

Romantisch: In der 3-Sterne Dependance Mühlenhof, direkt am romantischen Sextnerbach, gibt es 16 Doppelzimmer und 2 Ferienwohnungen der 3-Sterne-Kategorie. Die Gäste des Mühlenhofs haben freien Eintritt ins SPA Bad Moos.

Mehr Informationen unter www.badmoos.it

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